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Wie die Justiz aus einem Mord einen Selbstmord macht

Am 19. Oktober 2001 wurde die mexikanische Rechtsanwältin Digna Ochoa y Plácido in ihrer Kanzlei in Mexiko Stadt tot aufgefunden. Trotz zahlreicher Beweise, dass es sich um Mord gehandelt haben muss, hält die mexikanische Justiz nach wie vor an einer Selbstmordthese fest.
Als Menschenrechtsaktivistin hatte sich Digna Ochoa brisanter Fälle angenommen und sich dabei auch mit dem mexikanischen Militär angelegt. Fast täglich bekam sie mehrere Morddrohungen.

Unser Gast, die mexikanische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Pilar Noriega, berichtet an diesem Abend über den schwierigen und gefährlichen Weg für die Verteidigung der Menschenrechte in Mexiko und zeigt auf, dass der Mord an Digna Ochoa kein Einzelfall ist.
Vortrag mit Diskussion

Ort: EineWeltHaus, München
Sa 29.10.11
19:30 Uhr
Raum 211
ReferentInnen
Pilar Noriega
Veranstalter
Pacta Servanda e.V. in Kooperation mit dem ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.

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